Mit dem Entwurf eines Gesetzes zur Sicherung der Stromversorgung legt die Bundesregierung eine zentrale Grundlage für die zukünftige Energieversorgung vor. Das Solar Cluster Baden-Württemberg begrüßt das Ziel, Versorgungssicherheit frühzeitig abzusichern, sieht jedoch entscheidenden Anpassungsbedarf in der Ausgestaltung.
Im Fokus unserer Stellungnahme steht die Frage, wie Versorgungssicherheit im Stromsystem der Zukunft definiert wird. Aus unserer Sicht reicht es nicht aus, diese allein über neue konventionelle Kraftwerkskapazitäten zu gewährleisten. Vielmehr braucht es ein integriertes System aus erneuerbarer Erzeugung, Stromspeichern, hybriden Anlagen, Anlagenpools und Flexibilitätsoptionen.
Gerade Kombinationen aus Photovoltaik und Speicher können schneller realisiert werden und bereits vor 2031 wirksam zur Stabilisierung des Systems beitragen. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von Restlastspitzen und können den Bedarf an zusätzlichen Kapazitäten deutlich senken.
Das Solar Cluster Baden-Württemberg setzt sich daher für eine echte Technologieoffenheit ein:
Mit fairen Wettbewerbsbedingungen, sachgerechten Teilnahmevoraussetzungen und einer Ausschreibungslogik, die unterschiedliche Systembeiträge angemessen berücksichtigt.
Ziel ist ein Kapazitätsmechanismus, der Versorgungssicherheit effizient, kostengünstig und im Einklang mit der Energiewende gewährleistet.
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