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SOLARTHERMIE

Eine lohnende Option sind auch thermische Solaranlagen. Sie tragen in Wohnhäusern zur Erwärmung des Brauchwassers für Küche und Bad oder zur Beheizung des Hauses bei. Um auch im Winter genug Warmwasser beziehungsweise Heizwärme produzieren zu können, werden Solarthermieanlagen mit dem bestehenden Heizkessel kombiniert.

Anlagen zur Brauchwassererwärmung können im Jahresdurchschnitt bis zu zwei Drittel der benötigten Wärme solar erzeugen. Die Heizung kann dann im Sommer abgeschaltet werden. Wer die Anlage auch zur Heizungsunterstützung verwendet, spart weitere Brennstoffkosten. Eine heizungsunterstützende Solarwärmeanlage ist besonders dann sinnvoll, wenn das Heizsystem sowieso einen Pufferspeicher benötigt – etwa bei Holzheizungen.

Bei einem täglichen Warmwasserbedarf von 40 bis 50 Litern pro Person sollten Hauseigentümer eine Kollektorfläche von jeweils 1 bis 2 Quadratmeter vorsehen. Bei einem Vierpersonenhaushalt sind das rund 5 bis 8 Quadratmeter. Bei Anlagen zur Heizungsunterstützung rechnet man grob mit 10 Prozent der Wohnfläche als Kollektorfläche.

 

 

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