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Stuttgarter Kongress „Solar Energy Solutions“ hochkarätig besetzt

Auf Einladung des Solar Cluster Baden-Württemberg e.V. beleuchten am 30. September 2013 Experten aus der Solarbranche im Rahmen der Fachmesse „World of Energy Solutions“ in Stuttgart wichtige Forschungsergebnisse, Projekte, Geschäftsmodelle und Produkte zur Solarenergienutzung. Schwerpunkte sind Vernetzung, Speicher und intelligentes Energiemanagement als Elemente neuartiger Systemlösungen zur lokalen Bereitstellung von Strom und Wärme.

Sonne und Wind müssen zum Rückgrat des Energieversorgungssystems werden, um die Unabhängigkeit von Kohle und Öl Wirklichkeit werden zu lassen. Da Sonne und Wind keine Rechnung schicken ist diese Art der Energieversorgung auf lange Sicht unschlagbar günstig.

Der Kongress „World of Energy Solutions“, der vom 30. September 2013 bis 02. Oktober 2013 auf der Messe Stuttgart stattfindet, beleuchtet verschiedene Aspekte der Nutzung und der Zwischenspeicherung regenerativer Energien zum Beispiel Brennstoffenzellentechnik, Batterietechnik, Elektromobilität und Solartechnik. Im Rahmen der vom Solar Cluster Baden-Württemberg veranstalteten „Solar Energy Solutions“ am 30. September 2013 beleuchten Experten aus der baden-württembergischen Solarbranche Anwendungen aus der Photovoltaik, die bereits heute zur Verfügung stehen und die viel Potential zur kostengünstigen Deckung des lokalen Strom- und Wärmebedarfs in Gebäuden, im Handel und in der Industrie bieten. Neben der Vorstellung von Modellprojekten in Weinsberg und Wüstenrot werden betriebswirtschaftliche Aspekte beleuchtet, Anforderungen an ein intelligentes Netz und Lösungen für die intelligente Haustechnik diskutiert.

Im Gesamtbild bezieht sich die deutsche Energiewende nicht nur auf die Stromversorgung, sondern auch auf Wärme-, Kraftstoff- bzw. Brennstoffbedarf. Mit dem Einsatz von Sonnenstrom zur Deckung des Wärmebedarfs könnte künftig ein weiterer Teil der Energierechnung von den Preisschwankungen bei importierter Kohle, Öl und Gas entkoppelt werden. Eine dadurch steigende Heizkostenrechnung befürchtet Jann Binder,

Geschäftsführer des Solar Clusters Baden-Württemberg, nicht: „Die Lernkurve in der Solarthermie und der Photovoltaik ist schon weit fortgeschritten und die hohen Kosten der ersten Stunde damit Vergangenheit. Selbst erzeugter Photovoltaikstrom ist heute oft kostengünstiger, als der Strom aus der Steckdose. Und Wärme aus diesem PV-Strom ist heute schon günstiger als Wärme aus Heizöl, wenn man eine effiziente Wärmepumpe einsetzt.“

Große Erwartungen haben die über 40 Mitgliedsunternehmen und -institutionen des Solar Cluster BW an die neue Bundesregierung, die die Rahmenbedingungen für die Energiewende setzen muss: Nicht die Abschaffung des EEG sondern die gerechte Verteilung von Kosten und Nutzen sei notwendig. Die gegenwärtige einseitige Verteilung der Kosten zu Lasten der privaten Stromverbraucher blockiere eine Energiewende, die heute schon volkswirtschaftlichen Nutzen in Form von lokaler Wertschöpfung und Arbeitsplätzen erzeugt, sowie eine langfristig nachhaltige Energieversorgung sichern kann.

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