Logo

Neuer Vorstand für Solar Cluster Baden-Württemberg gewählt

 

Ralf Hofmann und Martin Stickel rücken nach.

 

Ralf Hofmann ist neuer 1. Vorsitzender des Solar Clusters Baden-Württemberg (Foto: Solar Cluster Baden-Württemberg)

Führungswechsel beim Solar Cluster Baden-Württemberg: Ralf Hofmann ist neuer 1. Vorsitzender der südwestdeutschen Branchenvereinigung. Der 53-jährige Chef des Wechselrichterherstellers KACO new energy wurde am 1. Dezember auf der Mitgliederversammlung einstimmig gewählt. Das Solar Cluster vertritt seit Ende 2012 die Interessen von rund 40 Mitgliedern, neben Industrie und Handwerk der Solarbranche auch Energieunternehmen, Forschungsinstitute und Stadtwerke. Hofmann folgt auf Dieter Manz, der aus dem Vorstand ausschied.

Ralf Hofmann dankte dem scheidenden Vorstand für seine Arbeit: „Dieter Manz hat das Solar Cluster Baden-Württemberg mit aufgebaut. Jetzt gilt es, unsere Organisation weiter zu entwickeln und noch schlagkräftiger zu machen. Dafür werde ich mich mit aller Kraft einsetzen“, so der Solarpionier und Gründer von KACO new energy.


Die Mitglieder bestimmten auf der Mitgliederversammlung außerdem den bisherigen Beisitzer Dr. Martin Stickel vom Planungs- und Beratungsunternehmen Fichtner zum 2. Vorsitzenden – er ersetzt dort Ralf Hofmann. Als neue Beisitzerin wurde Katharina David, Geschäftsführerin des Montagesystem-Herstellers K2 Systems aus Renningen, gewählt. Thomas Knapp von der Firma Unomondo Umwelt- und Energietechnik bleibt weiterhin Schatzmeister und Vorstandsmitglied. Der ehrenamtliche Vorstand leitet mit dem Geschäftsführer Dr. Carsten Tschamber und fünf Beisitzern die Arbeit des Interessenverbandes.

Solar Cluster unterstützt die Solarunternehmen im Südwesten

Der Photovoltaikmarkt wächst weltweit. Letztes Jahr wurden Solaranlagen mit einer Leistung von insgesamt rund 45 Gigawatt neu errichtet – etwas mehr, als in ganz Deutschland derzeit installiert sind. Und es wird noch viel mehr werden, das ist sicher. „Von dem wachsenden Umsatz könnten auch wir gebührend profitieren und nicht nur die chinesischen Hersteller“, erklärt Ralf Hofmann. „Den politischen Willen zur Stärkung der deutschen Solarbranche vermisse ich jedoch auf Bundesebene.“ Zu den nötigen Maßnahmen gehörten etwa ein erleichterter Kapitalzugang und verlässliche gesetzlichen Rahmenbedingungen, so Hofmann.


Für das Gesamtjahr 2015 rechnen Experten mit einem globalen Wachstum um 20 Prozent auf rund 55 Gigawatt neu installierter Leistung – mehr als je zuvor in einem Jahr. Für 2020 wird ein jährliches 2 Marktvolumen von 100 Gigawatt erwartet. Davon können auch die rund 1.000 baden-württembergischen Unternehmen der Branche profitieren. Sie sind noch gut aufgestellt, um an der dynamischen Marktentwicklung teilzuhaben, auch wenn der Inlandsmarkt ihnen derzeit keinen Rückenwind verleiht. „Wir unterstützen die Solarunternehmen im Südwesten mit unserem Netzwerk, Informationen und Veranstaltungen und beraten die Politik“, so Hofmann über die Arbeit des Solar Clusters.

Download der Pressemitteilung als PDF