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Führungswechsel beim Solar Cluster Baden-Württemberg

Franz Pöter ist neuer Geschäftsführer des Branchenverbandes

Franz Pöter – der neue Geschäftsführer des Solar Clusters Baden-Württemberg Foto: Solar Cluster

Stabübergabe beim Solar Cluster Baden-Württemberg: Franz Pöter ist der neue Geschäftsführer der südwestdeutschen Branchenvereinigung. Der 42-Jährige baut auf 15 Jahren Erfahrung mit erneuerbaren Energien auf und kennt sich in der Energiepolitik des Landes aus. Pöter hat am 1. Februar 2018 sein Amt angetreten. Er folgt auf Carsten Tschamber, der in die Solarwirtschaft gewechselt ist. Das Solar Cluster vertritt seit Ende 2012 die Interessen von rund 45 Mitgliedern, neben Industrie und Handwerk der Solarbranche auch Energieunternehmen, Forschungsinstitute und Stadtwerke. Vom weltweiten Photovoltaik-Boom profitieren auch sie – nur einen starken Heimatmarkt vermissen sie weiter.

Der in Baden-Württemberg geborene Franz Pöter brachte in den vergangenen 10 Jahren die Energie- und Klimaschutzpolitik im Südwesten voran. Von 2008 bis Januar 2018 war er Referent für Umweltschutz beim Landesverband Baden-Württemberg des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Zuvor arbeitete er fünf Jahre als Referent für Ökologie und Fundraising beim Bundesverband der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB). Schwerpunkt hier waren erneuerbare Energien und ihr Potenzial für ländliche Räume. Pöter studierte Verwaltungswissenschaften an der Universität Konstanz mit Schwerpunkten auf Kommunal- und Regionalpolitik sowie Management.

Deutschland muss aus seinem Dornröschenschlaf aufwachen

Der neue Geschäftsführer leitet mit dem ehrenamtlichen Vorstand und fünf Beisitzern die Arbeit des Interessenverbandes. „Für eine klimafreundliche Energieversorgung hierzulande ist die Solarenergie die entscheidende Zukunftstechnologie“, sagt Pöter. „Es gibt enorme Potenziale, doch die schlummern noch weitgehend ungenutzt. Verbraucher, Unternehmen und die Politik müssen endlich aus dem Dornröschenschlaf aufwachen und den Photovoltaikausbau massiv vorantreiben. Der Solar Cluster steht hierbei mit seinem Know-how zur Verfügung.“

Deutschlandweit sind fünfmal so viele Photovoltaikanlagen nötig. Auch im Südwesten ist ein Ausbau erforderlich, auch wenn hier mehr Anlagen stehen als im Bundesdurchschnitt. „Es lohnt sich“, ist Pöter überzeugt. „Photovoltaik- und Solarthermieanlagen sorgen nicht nur für saubere Energie, sondern auch für Arbeitsplätze und die regionale Wertschöpfung im Ländle.“

Der Solarmarkt wächst weltweit – Solar Cluster vertritt die südwestdeutsche Solarbranche

Der Photovoltaikmarkt boomt und das seit Jahren. 2017 wurden weltweit Solaranlagen mit einer installierten Leistung von 100 Gigawatt (GW) neu errichtet – ein Plus von rund 30 Prozent gegenüber 2016. Der Zubau ist damit 50 Mal so hoch wie hierzulande im vergangenen Jahr und beträgt mehr als das Doppelte der insgesamt in Deutschland installierten Anlagen. Derzeit sind weltweit Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von insgesamt 400 GW installiert. Und es wird noch viel mehr werden, das ist sicher.

„Von dem wachsenden Umsatz kann auch die Branche in Baden-Württemberg und in den anderen Bundesländern profitieren“, erklärt Pöter. Im Südwesten gibt es in der Solarbranche rund 1.000 Unternehmen. Sie sind noch gut aufgestellt, um an der dynamischen Marktentwicklung teilzuhaben, auch wenn der Inlandsmarkt ihnen derzeit keinen Rückenwind verleiht. „Wir unterstützen die Solarunternehmen im Südwesten mit unserem Netzwerk, Informationen und Veranstaltungen und beraten die Politik“, so Pöter über die Arbeit des Solar Clusters. „Damit unsere Mitglieder weltweit und hierzulande erfolgreich sein können.“

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