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GEBÄUDEINTEGRATION

Unter dem Begriff der gebäudeintegrierten Photovoltaik versteht man die Einbindung von Solarmodulen in die Gebäudehülle. Das könnte sich auch für Ihr Unternehmen lohnen.

Die Photovoltaik erfüllt in Gebäuden gleich mehrere Funktionen: Neben der Energiegewinnung können Solarmodule zugleich als architektonische Gestaltungselemente eingesetzt werden, bieten Abschattung, Witterungsschutz, Lichtlenkung und vieles mehr. In Städten beträgt die für gebäudeintegrierte Photovoltaik zusätzlich ökonomisch nutzbare Fassadenfläche im Mittel etwa 10 Prozent der ökonomisch nutzbaren Dachfläche, haben das Fraunhofer ISE und das KIT in einer Studie errechnet.

Lange Jahre tat sich auf diesem Feld nichts. Der Wind in der Baubranche hat sich jedoch gedreht. Inzwischen sind neue Produkte auf dem Markt, die Photovoltaik-Module in Baumaterialien wie Vorhangfassaden, Fenster oder Dachziegel integrieren. Derzeit gibt es schon mehrere Tausend Projekte in Europa. Rückenwind kommt von der EU-Gebäuderichtlinie, die ab 2020 das Nahe-Null-Energiehaus vorsieht. Einfach eine Anlage auf das Dach zu setzen, reicht dann nicht mehr aus, um die Anforderungen zu erfüllen.

In den letzten Jahren haben Dünnschichttechnologien ermöglicht, Photovoltaikmodule nahtlos in die Gebäudehülle einzubetten. Hier eröffnet sich ein neuer Markt für die Dünnschicht-Photovoltaik, die aufgrund ihrer großen Flexibilität, des geringen Gewichts und der verbesserten Wirkungsgrade bei unterschiedlicher Sonneneinstrahlung einen Vorteil gegenüber konventionellen Solartechnologien hat.

 

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