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Rechnet sich die Solarstromerzeugung?

Solarstrom vom eigenen Dach rechnet sich finanziell in fast allen Fällen. Bei einer guten Planung sind allein durch die Einspeisevergütung jährliche Renditen von 2 bis 4 Prozent möglich – mehr als jede Festgeldanlage derzeit bringt. Wenn Sie mehr Gewinn wollen, sollten Sie den Eigenverbrauch maximieren. Das bedeutet: Ihren Stromverbrauch im Haus auf den von der Photovoltaikanlage gelieferten Strom abstimmen. Bis zu 6 Prozent Rendite pro Jahr sind dann möglich.

In Solaranlagen zu investieren, ist darüber hinaus gut für die Umwelt und das Klima. Die Solarstromerzeugung vermeidet CO2-Emissionen, Photovoltaikanlagen benötigen rund zwei Jahre, um die zu ihrer Herstellung benötigte Energie zu erzeugen. Ab diesem Zeitpunkt tragen sie maßgeblich zur Vermeidung von Treibhausgasen bei.

Eine Anlage liefert insgesamt auf jeden Fall 25 bis 30 Jahre zuverlässig Strom, die Hersteller geben eine Produktgarantie von 5 bis 10 Jahren und eine Leistungsgarantie von bis zu 25 Jahren (meist gestaffelt, z. B. 90 Prozent der Nennleistung über 10 Jahre, 80 Prozent der Nennleistung über weitere 10 bis 15 Jahre). Eine Genehmigung von Behörden zur Errichtung einer Anlage ist nicht nötig, die Anlagen müssen nur bei der Bundesnetzagentur angemeldet werden. Ausnahmen bestehen bei denkmalgeschützten Gebäuden.

Eine sorgfältige Dimensionierung und Planung der Anlage ist unabdingbar. Wenden Sie sich zu diesem Zweck an spezialisierte Firmen aus der Region.

 

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