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Ankündigung: 4. Solarbranchentag 2017

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Rückblick

Solarbranchentag 2015

Am 2. November 2015 hat das Solar Cluster Baden-Württemberg zusammen mit dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft den 2. Solarbranchentag im Hospitalhof Stuttgart veranstaltet.

Grußwort

(links) Franz Untersteller MdL Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg, (rechts) Dieter Manz Vorstand Solar Cluster Baden-Württemberg und CEO Manz AG

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Solarenergie ist ein zentrales Element einer künftigen globalen Energieversorgung und eine wichtige Voraussetzung für wirksamen Klimaschutz. Den Erfolg der Technologie belegen die seit Jahren zweistelligen Wachstumsraten des weltweiten Photovoltaik-Marktes. Entscheidend ist also nicht mehr die Frage, ob sich die Photovoltaik weltweit durchsetzt, sondern vielmehr wer davon profitiert. Die zahlreichen baden-württembergischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen in diesem Bereich sind gut aufgestellt, um an der dynamischen Marktentwicklung teilzuhaben. Welche Rolle spielen dabei der deutsche und europäische Markt? Und wie muss eine Energie- und Industriepolitik aussehen, die Arbeitsplätze und Umsätze in dieser zukunftsträchtigen Branche schafft?

Das Solar Cluster und das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg arbeiten seit Jahren eng auf diesen Feldern zusammen. Flankiert wird die Kooperation durch das integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept (IEKK) der Landesregierung, mit dem Ziel, den Anteil der Photovoltaik an der Bruttostromerzeugung bis zum Jahr 2020 auf 12 % zu steigern. Welche Fortschritte gibt es auf diesem Weg? Welche Konzepte tragen erfolgreich zur flächendeckenden Verbreitung der Solarenergie im Südwesten und zur Wertschöpfung im Land bei? Und was können wir vom Beispiel Dänemark lernen?

All diese Fragen wollen wir auf dem Solarbranchentag Baden-Württemberg mit Ihnen und unseren Referenten diskutieren. Diskutieren Sie mit uns!

Bericht

Solarbranchentag Baden-Württemberg informierte Fachleute über aktuelle Entwicklungen und forderte gesetzliche Änderungen

Auf dem „Solarbranchentag Baden-Württemberg“ in Stuttgart haben sich am 2. November Experten aus Baden-Württemberg und dem restlichen Bundesgebiet über aktuelle Entwicklungen in der Photovoltaik und Solarthermie informiert. Die rund 180 Fachleute aus Industrie, Stadtwerken, Forschung, Handwerk und Politik beschäftigten sich vor allem mit der Frage, wie die deutsche Solarbranche weiterhin wettbewerbsfähig bleiben und den chinesischen Herstellern auf dem wachsenden internationalen Markt Paroli bieten kann. Besondere Beachtung schenkten die Teilnehmer aufkommenden neuen Geschäftsmodellen – etwa in Verbindung mit Stromspeichertechnologien oder Smart Grids.

Thesenpapier zur Solarenergie 2020 vorgestellt

Auf dem „Solarbranchentag Baden-Württemberg“ in Stuttgart haben sich am 2. November Experten aus Baden-Württemberg und dem restlichen Bundesgebiet über aktuelle Entwicklungen in der Photovoltaik und Solarthermie informiert. Die rund 180 Fachleute aus Industrie, Stadtwerken, Forschung, Handwerk und Politik beschäftigten sich vor allem mit der Frage, wie die deutsche Solarbranche weiterhin wettbewerbsfähig bleiben und den chinesischen Herstellern auf dem wachsenden internationalen Markt Paroli bieten kann. Besondere Beachtung schenkten die Teilnehmer aufkommenden neuen Geschäftsmodellen – etwa in Verbindung mit Stromspeichertechnologien oder Smart Grids.

Die Solarenergie ist in Deutschland zu einer festen Größe der Stromversorgung geworden. Derzeit werden besonders der Photovoltaik jedoch massiv Steine in den Weg gelegt. Deutschland droht daher den Anschluss an den weltweiten Solarboom zu verlieren. Wie es vor diesem Hintergrund hierzulande weitergehen soll, war Thema des Solarbranchentages. Aufgabe sei es jetzt unter anderem, das inzwischen schlechte Bild der Photovoltaik in der Öffentlichkeit zu korrigieren: „Die Photovoltaik ist längst eine der günstigsten Energien und eignet sich sogar als Geldanlage“, so Dr. Carsten Tschamber, Geschäftsführer des Solar Clusters.

Weltmarkt für Photovoltaik boomt – Deutschland darf den Anschluss nicht verpassen

Das würde sich lohnen. Letztes Jahr wurden weltweit Solaranlagen mit einer Leistung von insgesamt rund 45 Gigawatt neu errichtet – etwas mehr, als in ganz Deutschland derzeit installiert sind. Für das Gesamtjahr 2015 rechnen Experten mit einem globalen Wachstum um 20 Prozent auf rund 55 Gigawatt neu installierter Leistung – mehr als je zuvor in einem Jahr. Für 2020 wird ein Marktvolumen von 100 Gigawatt erwartet. Davon können auch die Unternehmen der Branche profitieren. Sie sind noch gut aufgestellt, um an der dynamischen Marktentwicklung teilzuhaben.

Entsprechend dem Marktwachstum steigen auch die globalen Umsätze in schwindelerregende Höhen: Sie liegen inzwischen im dreistelligen Milliardenbereich pro Jahr. Wichtigster Treiber für den globalen Siegeszug der Photovoltaik ist der Preisverfall um über 90 Prozent in den letzten Jahren. In rund 30 Ländern der Erde kostet Solarstrom vom eigenen Hausdach inzwischen weniger als konventioneller Strom vom Energieversorger.

Umweltminister Franz Untersteller fordert Korrekturen im EEG

Doch während weltweit der Zubau wächst wie nie, stagniert der heimische Markt: Im vergangenen Jahr sind in Baden-Württemberg nur etwa 260 MW Photovoltaik-Leistung neu installiert worden – der niedrigste Zubau der letzten Jahre: „Der Photovoltaikbranche im Land geht es derzeit nicht gut, das lässt sich nicht schönreden. Umso wichtiger ist es, dass das EEG korrigiert wird“, so der Minister. „Zumindest der Degressionsmechanismus und die Regelung zur Eigenverbrauchsbeteiligung müssen angepasst werden, damit die festgelegten Ausbauziele auch erreicht werden.“

Untersteller wandte sich mit dieser Forderung direkt an das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin, wo derzeit die Eckpunkte für eine EEG-Novelle festgelegt werden. Im Kern gehe es darum, Photovoltaik für Unternehmen und Investoren wieder attraktiv zu machen. „Wir müssen es schaffen, dass allein in Baden-Württemberg wieder ein jährlicher Zubau von 600 Megawatt PV-Leistung erreicht werden kann“, so der Umweltminister. Das Ziel sei, mit Sonnenenergie etwa 12 Prozent der Stromproduktion in Baden-Württemberg abzudecken, das seien dann etwa 7.600 Gigawattstunden (GWh) im Jahr. Heute betrage der Anteil knapp acht Prozent und 4.600 GWh.

 

 

Fotogalerie Solarbranchentag 2015

Diese Fotogalerie gehört zum Bericht über den Solarbranchentag Baden-Württemberg. Zum Öffnen der Galerie bitte auf eines der Fotos klicken. (Quelle: Solar Cluster Baden-Württemberg / Uli Regenscheit)

Vorträge zum Download

Hier finden Sie alle Vorträge des Solarbranchentags 2015 zum Download.

Zu den Vorträgen

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Hier twittert Carsten Tschamber, Geschäftsführer des Solar Clusters Baden-Württemberg e.V.

@SolarClusterBW

Weitere Informationen

Alle Informationen zum Programm und zur Anreise finden Sie im Veranstaltungsflyer:

Flyer