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Solarstromspeicher: Fördersätze gesunken

KfW kürzt Zuschüsse im Oktober. Nächste Absenkung im Januar.

Seit dem 1. Oktober 2017 gibt es für den Kauf eines Solarstromspeichers weniger Fördergeld. Der Staat übernimmt im Rahmen des KfW-Zuschussprogramms 275 „Erneuerbare Energien – Speicher“ nur noch 13 Prozent der Kosten statt bislang 16 Prozent. Wer sich eine typische Photovoltaik-Anlage mit einer installierten Leistung von fünf Kilowatt (kWp) neu zulegt, erhält für die Batterien nun einen nicht rückzahlbaren Zuschuss von bis zu 1.300 Euro. Der Zuschuss ist Teil eines zinsgünstigen KfW-Kredits in Höhe von maximal 10.000 Euro und einer Laufzeit von bis zu 20 Jahren. Mit dem Kredit können Hauseigentümer die Anschaffung eines Solarstromspeichersystems vollständig finanzieren.

Das Geld soll den Kauf von Batteriesystemen sowohl für neue als auch für Bestandsanlagen fördern. Ursprünglich war geplant, die Absenkung der Zuschusshöhe erst zum 1. Januar 2018 in Kraft treten zu lassen. Da Batteriespeicher für Photovoltaikanlagen aber immer günstiger werden,  hatte die Bundesregierung Ende Juni beschlossen, die Fördersätze für die Speicher schneller als geplant zu reduzieren.

Mehr Geld im Fördertopf

Im Gegenzug zur Verringerung des Fördersatzes hat das Bundeswirtschaftsministerium die Fördersumme deutlich aufgestockt. Anstatt 10 Millionen Euro stehen insgesamt 15 Millionen Euro für das gesamte Jahr zur Verfügung. Hauseigentümer, die sich für ein Solarbatteriesystem interessieren und eine Förderung erhalten möchten, sollten sich jedoch trotzdem beeilen. Im Januar 2018 sinkt der Fördersatz auf 10 Prozent. Das Programm endet am 31. Dezember 2018. 

Mehr Infos zum KfW-Förderprogramm „Erneuerbare Energien – Speicher“ (275).